Am Samstag stand das erste freie Training bereits um 09.00 Uhr
auf dem Programm, welches Manuel nicht gefahren ist, da die Strecke
noch feucht war und es für uns keinen Sinn machte Regenreifen
zu verheizen, zumal die Wettervorhersage trockenes Wetter prognostizierte.
Das 2. freie Training wurde mit dem gleichen, schlechten Reifensatz
vom Vortag gefahren. Mehr als Rang 12 und ein erheblicher Zeitrückstand
war nicht drinnen. Für das dritte Training wurde eine Änderung
am Kart vorgenommen, welche sich stark in der Zeit (Manuel war
um 0,8 Sec. schneller als im Training davor) niederschlug, jedoch
rutschte Manuel auf Platz 15 unter 21 Startern zurück. Mich
persönlich beunruhigte der schlechte Platz nicht besonders,
da einige Fahrer auf neuen Reifen draußen waren und Manuel
noch immer auf seinen „Ladenhüter-Reifen“ unterwegs
war. Pünktlich um 11.15 Uhr wurde dann das 10minütige
Qualifying gestartet. Manuel erwischte nur teilweise eine freie
Runde und wurde mit einer Zeit von 46,640 Zehnter. Dass das Feld
sehr knapp beieinander lag, sieht man an den Zeitrückständen.
Manuel fehlten lediglich 0,3 Sec. auf Platz 4! Platz 10 war nicht
unbedingt schlecht, aber auch nicht optimal, da der Pannoniaring
eher eine Rennstrecke ist, auf der das Überholen eher schwierig
ist und der Start nicht zu Manuels Stärken zählt – glaubte
das gesamte Team zumindest bis zum ersten Lauf!
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