Nach einjähriger Pause ging es wieder auf die ultraschnelle Rennstrecke nach Greinbach, Nähe Hartberg in der Steiermark.
Die Anreise erfolgte am Donnerstag über die Rennstrecke in Rechnitz, wo wir noch einige Änderungen an unserem Kart vornahmen und einige Testrunden drehten.



Früh am Freitag fuhren wir dann auf die Rennstrecke nach Greinbach, wo wir pünktlich um 10.00 Uhr mit der Testarbeit begannen. Bald stellte sich heraus, dass die Umbauarbeiten am Motor Wirkung zeigten und die Motorprobleme der letzten Rennen der Vergangenheit angehörten. Bis zum Ende des Testtages blieb es trocken, jedoch für Samstag war Regen angesagt; jedoch keiner der Fahrer, so glaube ich, wünscht gerade auf dieser enorm schnellen Strecke Regen.
Am Samstag in der Früh dann – REGEN. Aber was soll´s, man muss das Wetter nehmen wie es kommt und so wurde sofort auf Regen-Setup umgebaut, jedoch ohne Vorkenntnisse, da wir auf dieser Strecke noch keinen Meter im Regen gefahren sind. Das erste freie Training fand dann pünktlich um 09.10 Uhr statt und Manuel fand sich unter 19 Teilnehmern auf der guten siebten Position wieder. Für das zweite freie Training und das Qualifying wurde dann seitens der Reifenwahl in den „Dreck“ gegriffen und Manuel fand sich auf dem enttäuschenden 16. Startplatz wieder.
Der Start des ersten Laufes verlief ohne Zwischenfälle und Manuel kam als 15.Platzierter aus der ersten Runde zurück. Bis auf Rang 12 ging die Fahrt, mehr war leider nicht mehr drinnen.

Der 2. Lauf sollte dann vom 12. Startplatz aus in Angriff genommen werden, doch in der Formationsrunde schummelten sich zwei Fahrer vor Manuel und so wurde das Rennen als
14. Platzierter gestartet. Meine Frage ist nur, warum hier die Rennleitung nicht eingeschritten ist, der Mittagsschlaf war ja schon vorbei und so hätten sie am Computer das Fehlverhalten der beiden Mitkonkurrenten sehr wohl erkennen können. Sei´s drum; Manuel kämpfte sich wiederum auf bis auf Platz 12 vor. Der dritte Run wurde natürlich wieder nach dem Qualifying gestartet. Der Start verlief wieder ohne Zwischenfälle. In einem sehr spannenden Rennen wartete Manuel mit sehr guten Rundenzeiten auf und kämpfte sich bis auf Platz 11 vor, dann kam die Zielflagge. Schade, denn der eine oder andere Platz wäre noch drinnen gewesen.

Abschließend kann man, bis auf die verkehrte Reifenwahl im Qualifying, auf ein absolut fehlerfreies und von der technischen Seite her gesehen problemloses Wochenende zurück blicken.




Der letzte Meisterschaftslauf findet am 7. Oktober auf der für die Europameisterschaft tauglichen Rennstrecke in Bruck/Leitha statt.

Thomas Füreder
MTR-Racing
<< zurück zur Übersicht Rennberichte 2006