Nun
stand das Qualifying am Programm, wo Manuel mit einem 9. Platz zurückkam.
Fünfte Startreihe geht absolut in Ordnung. Im ersten Lauf gelang
ein mittelmäßiger Start und Manuel kam als Elfter aus
der ersten Runde zurück. Was uns gleich auffiel, war die etwas
unrunde Fahrt von Manuel. Wie sich jedoch nach dem ersten Lauf herausstellte,
war ein etwas schwergängiges Gasseil die Ursache. Immerhin konnte
noch der 10. Platz eingefahren werden. Die Ursache war jedoch schnell
behoben und so wurde der zweite Lauf mit etwas größeren
Erwartungen in Angriff genommen. Manuel kam als Neunter aus der ersten
Runde zurück und spulte Runde um Runde ab, ehe ein Dreikampf
zwischen Krenn, Mauk und Füreder entbrannte. Mauk griff nach
der langen Geraden den vor ihm fahrenden Krenn an, verbremste sich
jedoch und war somit, zumindest was diesen Kampf anbelangte, weg.
Was vorher noch ein harter Dreikampf war, war nun ein Zweikampf zwischen
Krenn auf Position 7 und Manuel auf Position 8. Schlussendlich hatte
Manuel das bessere Ende für sich und fuhr einen sehr guten 7.
Platz nach Hause. Der dritte und letzte Lauf des Tages wurde wieder
von Startposition neun gestartet. Am Beginn des Rennens konnte Manuel
aufgrund fehlenden Grip nicht ins Renngeschehen eingreifen. Erst
ab Mitte des Laufes änderte sich sein Gripverhalten derart ins
Positive, sodass er in kürzester Zeit auf dem vor ihm fahrenden
Puritscher aufschloss. Nun begann ein rundenlanger, für uns
abseits der Piste nervenaufreibender, Zweikampf. Die Positionen beider
Piloten wechselten mehrmals, wobei Manuel das bessere Ende für
sich hatte und wie schon in Lauf eins den zehnten Platz einfuhr. |