Der letzte Lauf einer sehr durchwachsenen und für uns sicherlich etwas enttäuschenden Saison 2006 ging in Bruck an der Leitha über die Bühne. Bereits am Freitagvormittag wurde mit dem Training begonnen und bis am Abend stand ein ordentliches Setup mit einer ansprechenden Zeit zu Buche. Der einzige Wehrmutstropfen am Freitag bestand darin, dass am Nachmittag die Hinterachse ohne jegliche Feindberührung gebrochen ist. Manuel ließ sich jedoch dadurch nicht beirren und spulte sein Programm nach dem Wechsel der Hinterachse problemlos ab.



Mit einer Portion Optimismus wurde der Samstag begonnen. Es standen drei freie Trainings auf dem Programm. Da dieses Mal wieder die Staatsmeisterschaft mit von der Partie war, wurden aus Zeitgründen nur zwei anstatt der ausgeschriebenen drei Läufe absolviert.

Beim ersten freien Training wurde unter 21 Teilnehmern der gute 9. Platz eingefahren. Die restlichen beiden freien Trainings wurden auf den Plätzen 10 bzw. 12 beendet. Das Setup war in Ordnung, Manuel klagte jedoch über fehlende Motorleistung. Vor dem Qualifying wurde dann einiges am Motor bzw. Vergaser verändert. Grundsätzlich sollte man vor einem Zeittraining keine massiven Veränderungen mehr durchführen, aber was blieb uns schon großartig übrig. Da nur der 14. Startplatz herausgefahren wurde, erwiesen sich die Veränderungen im Nachhinein als falsch; hinterher ist man eben klüger.
Am Start des ersten Laufes konnte Manuel gleich zwei Plätze gut machen. Nach einem, aus meiner Sicht gesehen, eher ruhigen Lauf belegte er den 12. Rang. Der zweite Lauf wurde dann aus Startreihe 6 in Angriff genommen. Manuel kam aus der Startrunde als 12. und fuhr fortan in einem Fünferpulk. In diesem Pulk war er einer der Schnellsten, zu einem Überholmanöver reicht es dennoch nicht.

Erst als Roman Pigisch daherkam und dieser den vor Manuel fahrenden Wagner überholte (Wagner hat Pigisch extrem viel Platz zum Überholen gelassen) wollte Manuel ebenfalls durchschlüpfen. Aber wie schon die gesamte Saison über gewohnt, schmieß Wagner die Türe brutal zu, Manuel torpedierte sein Hinterrad und stieg in der Folge mit der Frontpartie gefährlich auf. Statt eines Platzes gewonnen, schlüpfte Immervoll durch und Manuel fand sich auf Platz 14 wieder.

Der restliche Rennverlauf gestaltete sich nun für Manuel als Schwerarbeit, da von nun an sein Renngerät unfahrbar war. Durch den Aufprall war rechts vorne alles nur Erdenkliche verstellt. Er konnte jedoch den 14. Rang halten, was in der Tageswertung mit Lauf eins zusammen den 12. Gesamtrang bedeutete.
Wie schon am Anfang meines Berichtes erwähnt, geht hiermit eine enttäuschende Saison für MTR-Racing zu Ende.








Abschließend möchte sich das gesamte MTR-Racing Team hiermit bei seinen Sponsoren, Gönnern und Helfern für Ihre Unterstützung der Saison 2006 recht herzlich bedanken.

Thomas Füreder
MTR-Racing
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